Es begab sich zu der Zeit, als die Menschen sich bereit machten für den Heiligen Abend . So auch all unsere Pflegestellen, die die ruhige Zeit nutzten, um an die vielen Katzenkinder zu denken, die in diesem Jahr durch ihre Hände gegangen waren – von hilflosen, teilweise sehr kranken Miniflauschis hin zu charakterstarken Schnurrmonstern . Viele hatten ein Zuhause gefunden und die letzten würden es auch bald tun. Das Jahr konnte in Ruhe und Besinnlichkeit zu Ende gehen.
klopfklopf
Doch was war das ?
klopfklopf
Noch einmal … Eine unserer Pflegemamas vernahm dieses Geräusch und öffnete ihre Türe . Ein winziges Katerchen – vielleicht etwa drei Monate alt – mit den größten Augen saß davor und schnurrte laut: „Ach bitte, es ist so kalt und ich bin so allein, finde ich bei Dir Obdach?“
Aber ja, natürlich durfte er eintreten und brachte auch ganz viel Freude mit herein, denn er war so lieb und so lustig und dankbar: für die Wärme , das Essen , das Spielzeug und die Liebe .
Als die liebe @katinha_mo und ihr Vater den kleinen Jungen erblickten, verliebten sie sich sofort und übernahmen seine Namenspatenschaft: „Theobald sollst Du heißen. Damit Du schon bald vom kleinen Schutzsuchenden zum mutigen Beschützer wirst.“
Und Theobald freute sich über dieses Weihnachtsgeschenk , seinen eigenen Namen. Er war nun kein Streuner mehr. Und er wußte, bald würde auch für ihn ein Zuhause gesucht werden. Und während er schnurrte und unermüdlich spielte, endet hier für heute dieses Weihnachtsmärchen .
Epilog: Bitte habt Rücksicht, der kleine Theobald kommt erst in Ruhe an und steht noch nicht zur Vermittlung .




